Kodachrome ist legendär für seine satten Farben, seine feine Körnung und seine unübertroffene Langlebigkeit. Aufgrund seiner hohen optischen Dichte und der Beschaffenheit der Emulsion ist die Digitalisierung jedoch sehr schwierig.
Die häufigsten Herausforderungen beim Scannen von Diafilm
Schatten-Details und High- Dynamikumfang.
Diafilm zeichnet sich durch seine einzigartige Lichtbeständigkeit aus. Das häufigste Problem bei herkömmlichen Scanverfahren, wie beispielsweise mit Flachbettscannern, ist, dass Details in den Schattenbereichen oft verloren gehen. Dies führt dazu, dass die Scans flach wirken und nicht so „lebendig“ sind wie bei der Projektion von Dias.
Staub und Artefakte
Flachbettscanner ziehen Staub an wie Obst die Fliegen. Die gängige Methode zur Staubentfernung ist die „ digital ICE “ (eine Infrarottechnologie, die häufig in Scannern zum Einsatz kommt). „ Digital ICE “ funktioniert bei Kodachrome nicht, da der Cyan-Farbstoff Infrarotlicht absorbiert und dadurch starke optische Artefakte verursacht. Die einzige wirksame Methode zur Staubentfernung ist der Einsatz eines Staubbläsers oder eine mühsame Nachbearbeitung.
Fotografieren von projizierten Dias von einer Leinwand/Wand
Auch wenn es auf den ersten Blick praktisch erscheinen mag, ist das Fotografieren einer projizierten Folie nicht so einfach, wie es klingt. Es gibt Probleme wie Verzerrungen, ungleichmäßige Projektion und einen unebenen Hintergrund. Diese Technik lohnt sich nicht, näher zu betrachten.
Kodachrome-Filme scannen mit dem easy35
Hier finden Sie einige Gegenüberstellungen, die die Vorteile des Scannens von Kodachrome-Dias mit einer Digitalkamera-Scananlage verdeutlichen.
Hohe „ Dynamikumfang “ dank Kamerascanning
Hier ist ein Beispielscan, der mit einer Kamera-Scan-Konfiguration von einer Szene mit sehr starkem Gegenlicht aufgenommen wurde. Die Schattendetails gehen vollständig verloren, wenn die Belichtung auf die Lichter ausgerichtet wird. Umgekehrt sind die Lichter überbelichtet, wenn die Belichtung auf die Schatten ausgerichtet wird (was noch schlimmer ist).
Eine einfache Methode, um das Beste aus Ihrer Aufnahme herauszuholen, besteht darin, mehrere Belichtungen zu machen und die Einzelbilder anschließend zusammenzufügen.

(Links: Belichtung auf die Lichter ausgerichtet, keine Details in den Schatten. Mitte: Belichtung auf die Schatten ausgerichtet, Lichter überbelichtet. Rechts: Mehrfachbelichtung)
Geschwindigkeit und Genauigkeit
Das Scannen von Filmen mit der easy35 ist so intuitiv wie das Fotografieren. Das Verfahren hat seinen Ursprung in der Dia-Vervielfältigung, nur dass Sie in diesem Fall die Aufnahmen mit einer Digitalkamera machen. Unser „ easy35 “Diahalter sorgt dafür, dass Ihre gerahmten Dias stets flach und parallel zum Kamerasensor liegen. Das bedeutet Schärfe von Rand zu Rand.

(Kodachrome 64, gescannt mit VALOI easy35v2 + Panasonic S5IIX + Panasonic 100 mm f/2,8 Makro)
Staub, Verzerrung und Schärfe
Bei Flachbettscannern gibt es eine Oberfläche aus Kunststoff (oder Glas), die gegen den Film drückt. Der easy35 verfügt über ein geschlossenes Gehäuse, in das kein Staub eindringen kann. Die Verwendung eines Staubbläsers ist eine zuverlässige Methode, um Staub vom Dia zu entfernen. Nachfolgend finden Sie einen direkten Vergleich zwischen einem mit einem Epson V800 gescannten Dia und einer mit einer Kamera erstellten Scan-Aufnahme. Beachten Sie, dass es sich hierbei um Ektachrome und nicht um Kodachrome handelt. Der Grund dafür ist, die Unterschiede in Bezug auf Schärfe und Staub statt der Farbwiedergabe hervorzuheben. Sie werden feststellen, dass der Flachbettscan deutlich mehr Staub aufweist und insgesamt weniger scharf ist. Ähnliche Vergleiche in höherer Detailgenauigkeit finden Sie hier und die Scans in voller Auflösung hier.

(Oben: Ektachrome, gescannt mit einem Epson V800. Unten: Ektachrome, gescannt mit einer Nikon D850 + VALOI easy35.)

Farbwiedergabe
Das Scannen von Diafilm erfordert eine starke und gleichmäßige Lichtquelle , um ihn vollständig auszuleuchten. Die universelle Lichtkuppel (zum Patent angemeldet) des easy35v2 sorgt für eine Lichtgleichmäßigkeit von 99 %, sodass Ihre Dias bei jedem Scanvorgang gleichmäßig ausgeleuchtet werden. Dank der optimierten Lichttemperatur von 6350 K sind zudem Farbkorrekturen oder Nachbearbeitungen praktisch nicht erforderlich.

(Oben: Kodachrome 64, projiziert mit einem Kodak Carousel S-AV 1010-Projektor auf eine weiße Wand. Unten: Kodachrome 64, gescannt mit VALOI easy35v2 + Panasonic S5IIX + Panasonic 100 mm f/2,8 Makro)

Abschließende Gedanken
Die Digitalisierung Ihrer Kodachrome-Dias sollte sich nicht so anfühlen, als müssten Sie jedes Mal, wenn Sie eine Schachtel mit Familienerinnerungen hervorholen, ein komplettes Fotostudio aufbauen. Genau das macht den VALOI easy35 v2 Die derzeit einfachste Möglichkeit, Diafilm zu scannen: Schließen Sie ihn einfach an Ihre Digitalkamera an und legen Sie los. Unsere Anleitungen zum Scannen helfen Ihnen beim Einstieg.
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